Inrate AG

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Engagement: Lonza

Im Rahmen des Engagements führen Inrate-Mitarbeitende regelmässig Dialoge zu materiellen Nachhaltigkeitsthemen, die von der Aktionärsgruppe "Responsible Shareholder Group" (RSG) bestimmt worden sind. Das Ziel des Dialogs ist es, dass Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und langfristig Wert schaffen, indem sie auf ihre positiven und negativen Wirkungen auf Umwelt und Gesellschaft und die Wichtigkeit der Governance aufmerksam gemacht werden. Daneben steht Inrate mit den Unternehmen bei aktuellen Entwicklungen, wie beispielsweise beim Auftreten von Kontroversen, im Austausch.

Einerseits bilden zum Beispiel die Scope 3 Emissionen ein Themenschwerpunkt im regelmässigen Austausch mit Lonza. Bereits 2018 befasste sich die Lonza in ihrem Nachhaltigkeitsbericht erstmals mit den Scope 3 Emissionen. Bis heute sind die verschiedenen Kategorien innerhalb jener jedoch noch nicht ausgewiesen. Die Scope 3 Emissionen bleiben somit ein wichtiger Bestandteil des nächsten regulären Engagements.

Aussergewöhnliche Situationen verlangen andererseits zeitnähere Antworten, so der Fall um die Lachgasemissionen der Niacinproduktion durch die Lonza am Standort Visp. Die Lonza zeigte sich Inrate gegenüber offen und gesprächsbereit. Kontroversen werden durch Inrate aufgrund ihrer Schwere beurteilt und führen zu einem Abzug in der Bewertung des ESG Impact Ratings von Inrate. So auch im Falle Lonza. Mit der Inbetriebnahme des Katalysators wird die Kontroverse neu bewertet werden und kann somit erneut zu einer Änderung der Gesamtbewertung führen.